Traveller Schecks, Diskotheken und afrikanische Highlands
Also ich wollte meine Traveller-Schecks hier in Moanda oder in Franceville eintauschen. "Non, Monsieur. Ca ne se fait que a Libreville." "Pourquoi ca? Vous ne voulez pas mon fric?" Hehe, der hat gesessen. "Je ne sais pas, Monsieur, c' est la Direction générale." Gut, gut, denke ich mir. Nur nicht aufregen. Wechsle ich halt später in der Hauptstadt. Jedenfalls bin ich heute zu den Plateaux de Batéké gefahren. Kurz umschrieben könnte man sagen, es sind afrikanische Highlands. Sich ewig lange in die Landschaft ziehende Hügelketten in sattem, unbeschreiblich schönem Grün unter einem Azur-blauem Himmel. Ich bin den Tränen nahe, so schön ist die Landschaft. Wir fahren mit einem Pick-up in den Park und sehen mit Leichtigkeit Zebras, Impalas, Springbocks und ähnliche Savannen-Tiere. Genächtigt habe ich bei Colonel Richter, wobei ich sofort an einen Ex-Fremdenlegionär denken musste. Jeder spricht hier mit Ehrfurcht von ihm, sein Hotel ist äusserst sauber und aufgeräumt, Warmwasser ist vorhanden, sonst eher unüblich für Hotels dieser Preiskategorie. Nach einigem Herumfragen erfahre ich, das es sich um einen deutschen Offizier im Ruhestand handelt, womit sich die Perfektion, Sauberkeit und Ordnung wohl von selbst erklärt... Als ich abends vom Ausflug heimkehre, trifft gerade die örtliche Fussballmannschaft von Léconi ein, die soeben das Derby gegen Franceville mit 4:2 gewonnen hat. Rambazamba! Ich werfe mich ins Getümmel in der Diskothek nebenan, die Post geht ab! Steve, der Hotelkoch, nimmt sich meiner an und "beschützt" mich. David, hier Gestrandeter aus Liberia, begleitet mich ebenfalls. Er erzählt mir einiges von der Zeit unter Charles Taylor, dem derzeit der Prozess in Den Haag gemacht wird. Er ist seinerzeit vor dem Krieg geflohen, bis Congo-Brazzaville gekommen, wo in die Polizei vollkommen abgezockt hat. Nun ist er hier. Bier, Gegeneinladung und ich gehe schlafen. Am nächsten Tag kehre ich die ungefähr 100 Kilometer mit Sammeltaxis heim nach Moanda. Kostenpunkt: €2,50. Jetzt wirds schön langsam bedenklich: ich spreche nicht mehr von meinem Hotel, sondern von meinem zuhause. Hmmmm... Ich treffe wieder Sandra, die Zugbegleiterin und ihren besten Freund Déstiné. Wir gehen in die Disokothek "Coupe Decale" hier in Moanda, jede Beschreibung was hier abgeht, würde nicht annähernd der Wirklichkeit gerecht werden. Sensationell! Das muss an einfach selbst erleben. Heute ist für mich Ruhetag, morgen oder Samstag gehts retour nach Libreville, von dort weiter nach Tchibanga und Mayumba ans Meer.
Heute abend bin ich auf alle Fälle bei der Familie von Sandra auf Koumou eingeladen, ein regionales Gemüse. Vielleicht mit Spinat vergleichbar, ich werde sehen. Eine typisch afrikanische Familie, 9 Kinder, unzählige Onkel und Tanten, der Vater gut situiert und Beamter in der Stadtverwaltung in Ruhestand. Obwohl mir einige dutzend Familienmitglieder vorgestellt werden, kann ich mir kaum etwas merken. Einfach zu unübersichtlich für unsere Verhältnisse, wir Europäer, mit einem oder zwei Kindern...
Habe jetzt eine Möglichkeit gefunden, die Bilder zu komprimieren. Hier also ein paar Impressionen:

Transgabonais - Zugfahrt von Libreville nach Lopé
Lopé - Jérémy aka "Sherpa" auf dem Weg ins Nachtlager

Nachtlager in Mikongo in der Lopé
.
Abendsonne in Lopé

Darwin lässt grüssen - grüne Mamba frisst Eidechse, ca. 2 Meter vor meinen Füssen

glückliche Bijoux (1. v. L.) & Freundinnen bei "Chez Bonne Maman" in Lopé

Abends in Mikongo

1. afrikanischer Zeck nach chirurgischer Entfernung - hernach gevierteilt, geköpft, zertreten und verbrannt

Pont de lianes bei der Chute de Poubara.
Insoferne interessant, als die Hängebrücke ein Mal im Jahr im Rahmen einer traditionellen Feier abgeschlagen wird, in den Fluss fällt und abwärts treibtund durch eine neue ersetzt wird

von l.n.r.
Déstiné - Autor - Aîda & Kind

Plateaux de Batéké

Wald in den Plateaux de Batéké

Plateaux de Batéké

Sandra - Zugbegleiterin im Transgabonais

Antilope im Parc de la Léconi
Heute abend bin ich auf alle Fälle bei der Familie von Sandra auf Koumou eingeladen, ein regionales Gemüse. Vielleicht mit Spinat vergleichbar, ich werde sehen. Eine typisch afrikanische Familie, 9 Kinder, unzählige Onkel und Tanten, der Vater gut situiert und Beamter in der Stadtverwaltung in Ruhestand. Obwohl mir einige dutzend Familienmitglieder vorgestellt werden, kann ich mir kaum etwas merken. Einfach zu unübersichtlich für unsere Verhältnisse, wir Europäer, mit einem oder zwei Kindern...
Habe jetzt eine Möglichkeit gefunden, die Bilder zu komprimieren. Hier also ein paar Impressionen:

Transgabonais - Zugfahrt von Libreville nach Lopé
Lopé - Jérémy aka "Sherpa" auf dem Weg ins Nachtlager

Nachtlager in Mikongo in der Lopé
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Abendsonne in Lopé

Darwin lässt grüssen - grüne Mamba frisst Eidechse, ca. 2 Meter vor meinen Füssen

glückliche Bijoux (1. v. L.) & Freundinnen bei "Chez Bonne Maman" in Lopé

Abends in Mikongo

1. afrikanischer Zeck nach chirurgischer Entfernung - hernach gevierteilt, geköpft, zertreten und verbrannt

Pont de lianes bei der Chute de Poubara.
Insoferne interessant, als die Hängebrücke ein Mal im Jahr im Rahmen einer traditionellen Feier abgeschlagen wird, in den Fluss fällt und abwärts treibtund durch eine neue ersetzt wird

von l.n.r.
Déstiné - Autor - Aîda & Kind

Plateaux de Batéké

Wald in den Plateaux de Batéké

Plateaux de Batéké

Sandra - Zugbegleiterin im Transgabonais

Antilope im Parc de la Léconi
Afrodisiakum - 2. Sep, 13:38
