Reise- und andere Fieber
Ja, jetzt hat es mich wieder, das Reisefieber. Und nein! Es geht nicht nach Mallorca oder Hurghada... Familie, Freunde und Bekannte wissen, wohin die Reise geht. Nach Gabon und Sao Tomé&Principe. In erster Linie ist dieser Blog auch für diese Menschen gedacht, damit sie wissen, wo ungefähr ich im Dschungel aufhältig bin...Und vielleicht dann und wann zumindest für ein paar Momente den grauen Alltag hinter sich lassen können. Wann immer möglich, werde ich über den Blog Nachrichten und Kommentare, Fragen und so weiter beantworten.
Für alle anderen des www: hier steht alles über die Zielgebiete
http://de.wikipedia.org/wiki/Gabun
http://www.sao-tome.st/
http://www.sao-tome.com/deutsch/index.htm
Was zieht einen Mitteleuropäer in derartige Gefilde, mag sich der eine oder andere Leser fragen? Natur, Natur, die Menschen, die Kultur, Abenteuer, Exotik und...AFRIKA... Das gibt es unter anderem dort zu sehen, abseits jedes Mainstream- oder Massentourismus:

Mandrill

Waldelefant

Gabon/Ikengue

Sao Tomé
Der Blog hat auch den Sinn, dem unkundigen Leser zwei Länder Afrikas in positivem Lichte näherzubringen. Afrika ist nicht nur der 4K-Kontinent (Kriege, Krisen, Krankheiten, Katastrophen), wie leider nur allzu gerne und zu oft in westlichen Medien dargestellt. Es gibt auch die wunderbaren, schönen, berauschenden und verzaubernden Seiten dieser faszinierenden Erdscholle.
Und vielleicht findet ja der/die eine oder andere Geschmack daran.
Naheliegenderweise ist mir nicht bekannt, wie die Internetz-Infrastruktur im Landesinneren sein wird.
In den Städten sehe ich die Sache wohl entspannt, aber sonst...? Auf alle Fälle werde ich mich bemühen, zumindest jeden zweiten bis dritten Tag zu bloggen, sollte dies nicht geschehen, bedeutet das noch lange nicht, dass ich von einem wilden Affen gebissen wurde und mit hämorrhagischem Fieber dahinsieche. Es wird lediglich bedeuten, dass ich vor einem Commodore 64 irgendwo in der Pampa oder sonstwo sitze und schlicht und einfach nicht ins Internetz komme.
Das berühmt-berüchtigte Ebola-Virus, schuldig vor dem Herrn und Auslöser des gleichnamigen Fiebers, sieht im Übrigen so aus

Was derzeit allerdings in Gabon offenbar grassiert, ist das Chikungunya-Fieber. Wobei "grassiert" wohl unweigerlich an eine Epidemie denken lässt, tatsächlich sind es an die hundert marginale Fälle. Klingt verheerend, ich würde es allerdings mit einer Grippe vergleichen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn schließlich ist jetzt zumindest theoretisch Winter in Gabun, auch als Trockenzeit bezeichnet. Da fällt mir im Zusammenhang mit Jahreszeiten ein, dass Gabun eines jener elf Länder ist, durch welches der Äquator läuft.
Im Gegensatz zum Ebola-Virus sieht das Chikungunya-Untier doch gleich viel liebenswerter aus, nämlich rundlich und somit dem Kindchenschema näherliegender

Aus der lokalen Sprache Makonde übersetzt, bedeutet dies in etwa "gebeugter Mann" oder so ähnlich. Das kommt daher, dass man elende Gelenksschmerzen erfährt und sich sodann lediglich in gekrümmter Körperhaltung zu seinem Arzt oder Apotheker bewegen kann. Der einem dann aller Wahrscheinlichkeit nach Aspirin und einen Krückstock verschreibt... Das sieht dann in etwa so aus

Wirklich üble Fälle werden wohl einen Rollstuhl benötigen.
Nun, ich will hier nicht weiter Schrecken verbreiten und darf auf die ersten vier Fotos weiter oben verweisen, zur Entspannung... Und sollte jetzt jemand erhebliche Zweifel haben, gleich nach meiner Rückkehr mit mir ein Bier trinken zu gehen, so kann er ja die Inkubationszeit abwarten. Denn auch bei uns gibt es ja jährlich etliche Grippe-Tote, TBC, Schweine- und Vogelgrippe, seit neuestem ein neues Superbakterium namens NDM-1 und ähnliche Unbill mehr. Und eigentlich will ich ja die "4K" vergessen machen...
Das ist mein letzter Eintrag aus Österreich, wir lesen uns voraussichtlich am 21.08 in Libreville
slt, euer Afrodisiakum
P.S. Reisefieber lässt sich übrigens hervorragend mit einem kühlen Bier lindern...*hicks*
Für alle anderen des www: hier steht alles über die Zielgebiete
http://de.wikipedia.org/wiki/Gabun
http://www.sao-tome.st/
http://www.sao-tome.com/deutsch/index.htm
Was zieht einen Mitteleuropäer in derartige Gefilde, mag sich der eine oder andere Leser fragen? Natur, Natur, die Menschen, die Kultur, Abenteuer, Exotik und...AFRIKA... Das gibt es unter anderem dort zu sehen, abseits jedes Mainstream- oder Massentourismus:

Mandrill

Waldelefant

Gabon/Ikengue

Sao Tomé
Der Blog hat auch den Sinn, dem unkundigen Leser zwei Länder Afrikas in positivem Lichte näherzubringen. Afrika ist nicht nur der 4K-Kontinent (Kriege, Krisen, Krankheiten, Katastrophen), wie leider nur allzu gerne und zu oft in westlichen Medien dargestellt. Es gibt auch die wunderbaren, schönen, berauschenden und verzaubernden Seiten dieser faszinierenden Erdscholle.
Und vielleicht findet ja der/die eine oder andere Geschmack daran.
Naheliegenderweise ist mir nicht bekannt, wie die Internetz-Infrastruktur im Landesinneren sein wird.
In den Städten sehe ich die Sache wohl entspannt, aber sonst...? Auf alle Fälle werde ich mich bemühen, zumindest jeden zweiten bis dritten Tag zu bloggen, sollte dies nicht geschehen, bedeutet das noch lange nicht, dass ich von einem wilden Affen gebissen wurde und mit hämorrhagischem Fieber dahinsieche. Es wird lediglich bedeuten, dass ich vor einem Commodore 64 irgendwo in der Pampa oder sonstwo sitze und schlicht und einfach nicht ins Internetz komme.
Das berühmt-berüchtigte Ebola-Virus, schuldig vor dem Herrn und Auslöser des gleichnamigen Fiebers, sieht im Übrigen so aus

Was derzeit allerdings in Gabon offenbar grassiert, ist das Chikungunya-Fieber. Wobei "grassiert" wohl unweigerlich an eine Epidemie denken lässt, tatsächlich sind es an die hundert marginale Fälle. Klingt verheerend, ich würde es allerdings mit einer Grippe vergleichen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn schließlich ist jetzt zumindest theoretisch Winter in Gabun, auch als Trockenzeit bezeichnet. Da fällt mir im Zusammenhang mit Jahreszeiten ein, dass Gabun eines jener elf Länder ist, durch welches der Äquator läuft.
Im Gegensatz zum Ebola-Virus sieht das Chikungunya-Untier doch gleich viel liebenswerter aus, nämlich rundlich und somit dem Kindchenschema näherliegender

Aus der lokalen Sprache Makonde übersetzt, bedeutet dies in etwa "gebeugter Mann" oder so ähnlich. Das kommt daher, dass man elende Gelenksschmerzen erfährt und sich sodann lediglich in gekrümmter Körperhaltung zu seinem Arzt oder Apotheker bewegen kann. Der einem dann aller Wahrscheinlichkeit nach Aspirin und einen Krückstock verschreibt... Das sieht dann in etwa so aus

Wirklich üble Fälle werden wohl einen Rollstuhl benötigen.
Nun, ich will hier nicht weiter Schrecken verbreiten und darf auf die ersten vier Fotos weiter oben verweisen, zur Entspannung... Und sollte jetzt jemand erhebliche Zweifel haben, gleich nach meiner Rückkehr mit mir ein Bier trinken zu gehen, so kann er ja die Inkubationszeit abwarten. Denn auch bei uns gibt es ja jährlich etliche Grippe-Tote, TBC, Schweine- und Vogelgrippe, seit neuestem ein neues Superbakterium namens NDM-1 und ähnliche Unbill mehr. Und eigentlich will ich ja die "4K" vergessen machen...
Das ist mein letzter Eintrag aus Österreich, wir lesen uns voraussichtlich am 21.08 in Libreville
slt, euer Afrodisiakum
P.S. Reisefieber lässt sich übrigens hervorragend mit einem kühlen Bier lindern...*hicks*
Afrodisiakum - 17. Aug, 19:08

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Afrika Vision